Branchen Insights

Buzzword Digitalisierung – die Revolution der Kommunikation

February 28, 2019 | 0

Kim-Rebecca
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“Welcome to a new era of marketing and service in which your Brand is defined by those who experience it”, twitterte der digitale Analyst Brian Solis. Dieses Zitat fasst gut zusammen, welchen Einfluss die Digitalisierung auf die Wahrnehmung von Marken und Unternehmen hat.

Als Buzzword begleitet uns das Thema Digitalisierung bereits seit Jahren und ist trotzdem für viele nicht wirklich greifbar. Sei es in Bezug auf die Veränderung der Meinungsmacher oder die Verschiebung von klassischen Werbekanälen hin zu digitalen Marketingplattformen wie zum Beispiel Instagram. Welche Auswirkungen diese Verschiebungen auf die Werbebranche haben und wie es überhaupt zu dieser Veränderung kam, erkläre ich in den heutigen Branchen Insights.

Digitale Medien revolutionieren die Kommunikation

Fangen wir mit einer kleinen Zeitreise an und gehen zurück in das Jahr 2010. Die klassischen Meinungsmacher, Influencer oder Blogger, die uns heute tagtäglich über unsere Social Media Kanäle begleiten, gab es damals noch nicht in dieser Form. Na ja, zumindest tummelten sie sich noch nicht auf Instagram herum, denn die soziale Fotoplattform wurde erst im Jahr 2010 gegründet. Blogger waren damals, wenn überhaupt, auf ihren eigenen Webblogs zu finden. Als tägliches Journal oder Tagebuch revolutionieren Blogs die klassischen Medien und gewannen über die Jahre zunehmend an Relevanz. Die Digitalisierung hat dafür gesorgt, dass jede Privatperson mit Internetzugang journalistisch tätig werden kann, um sich und seiner Meinung Gehör zu verschaffen. Mit der Zeit haben sich die Personen hinter den Blogs zu professionellen “Content Creators” entwickelt und sich auch für namhafte Redaktionen zu einer echten Konkurrenz gemausert.

Doch was bedeutet eigentlich diese Verschiebung der Medien für Werbungtreibende im Zuge der Digitalisierung?

Als Vermittler zwischen Marke und potenziellen Kunden war der Redakteur das Medium, um ein Produkt zu beurteilen, es zu empfehlen und schlussendlich diese Empfehlung mit den Lesern zu teilen. Im besten Falle wurden diese Bewertungen von den Lesern adaptiert und leiteten eine Kaufentscheidung ein. Diese Kausalkette sorgte dafür, dass Redakteure in den Front Rows der Modenschauen saßen, über Produktneuheiten auf dem Laufenden gehalten wurden und natürlich auch auf Presseterminen und Messen unterwegs waren. Gelernte Redakteure wurden als Meinungsmacher wahrgenommen und erhielten sinnbildlich ein Stück von dem großen Kuchen der Werbetreibenden. Es war mal wieder die Digitalisierung, die genau diese Kausalkette durchbrach und für neue Marktteilnehmer ein Stück vom Kuchen offerierte. Privatpersonen wie Mütter, Sportlerinnen oder Studenten, die sich offen auf Social Media Plattformen präsentierten, wurden auf einmal zu den Gewinnern der Stunde. Sie nahmen nun am Tisch neben den Redakteuren Platz und wurden auch für Marken und Unternehmen zunehmend sichtbarer. Durch ihre Authentizität, ihre Nahbarkeit und den Einfluss auf ihre Community, haben sie sich zu ernstzunehmenden Mitstreitern um Werbepartner, etabliert. Als Sprachrohr einer Generation, die Informationen jeglicher Art über digitale Medien konsumiert sind Personen, die sich Influencer, Blogger oder Social Media Talents nennen, erwachsen und gekommen um zu bleiben.

 

Die Macht der Social Media Kanäle

 

Wie eingangs erwähnt hat die Digitalisierung auch Auswirkungen auf die Verschiebung der Werbekanäle. Neue Jobs, wie Social Media Manager/in, Community Manager/in oder Content Marketer/in haben sich entwickelt. Sie erschuf einen bunten Blumenstrauß an Werbemöglichkeiten, die sich neben den klassischen Medien durchgesetzt haben. Mit Facebook, Instagram, Pinterest und Youtube können Unternehmen neue Zielgruppen erreichen und Follower für ihre Produkte oder Dienstleistungen incentivieren. Die Zusammenarbeit mit Influencern ermöglicht Firmen, nach dem Prinzip des Empfehlungsmarketings, glaubwürdig und authentisch in unterschiedliche Communities zu kommunizieren. Dank der Digitalisierung profitieren Marken von Meinungsmachern und umgekehrt. Die Wahrnehmung von Werbung hat sich gewandelt, Social Media Plattformen haben an Macht gewonnen und neue Arbeitsplätze wurden geschaffen. Die Veränderung der Kommunikation, sowie die aktive Mitgestaltung der digitalen Transformation sorgen dafür, dass wir uns alle immer mehr miteinander vernetzen und unser Wissen teilen.

Besonders die Möbelbranche, die in der Digitalisierung noch in den Kinderschuhen steckt, sollte diese Chancen nutzen, um nicht den Anschluss zu verpassen. Denn der digitale Wandel kann nur erfolgen, wenn alle Branchen dem Umbruch offen gegenüber stehen. Wir sind gespannt, wo der Weg hingeht und werden die Branche mit offenen Augen beobachten.

Als Experten in den Bereichen Social Media Marketing, Storytelling und Content Marketing helfen wir der Möbelbranche auf die Sprünge und gestalten den digitalen Wandel aktiv mit. In dieser Kategorie widmen wir uns digitalen Trends, Branchen Insights und geben Euch einen Einblick in die Digitalisierung der Möbelbranche.

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