GELESEN

Kein Buch für jedermann: „Tödlicher Frühling“ von Tom Callaghan

Februar 11, 2017 | 0

Josephine

Der Thriller „Tödlicher Frühling“ rund um den eigenwilligen Kommissar Akyl Borubaew behandelt ein sehr schwieriges Thema: Kindesmisshandlung von Schutzbefohlenen in Kinderheimen.

 

Das Buch "Tödlicher Frühling" von Tom Callaghan 

Aber damit nicht genug, im Buch stellt sich heraus, dass die Kinder nicht nur brutal ermordet, sondern zuvor auch für Snuff-Filme misshandelt worden sind. Akyl Borubaew setzt alles daran, die Morde und auch das Verbrechen an seinem Freund, dem Gerichtsmediziner Kenesch Jussupow, aufzuklären. Nicht zuletzt, weil er selbst in einem Kinderheim aufwuchs. Dass er sich dabei gegen die Mächtigen des Landes lehnt und selbst unter Verdacht gerät, hält ihn nicht davon ab, mit allen Mitteln zu kämpfen. Die Story ist spannend und eindrucksvoll erzählt. Auch die Beschreibung der mir bisher unbekannten Landschaft und Sitten in Zentralasien haben durchaus ihren Reiz, jedoch fehlt mir in dem Buch ein wenig Sympathie, die ich für die Protagonisten empfinden kann. Ob das aber bei diesem Sachverhalt, den das Buch behandelt, vielleicht auch besser so ist, mag dahingestellt sein. In jedem Fall ein bis zum Schluss spannender Thriller, der endlich mal in einer anderen Kulisse spielt.

 

Übrigens ist das schon der zweite Teil von Tom Callaghan, wer sich also erstmal „Blutiger Winter“ vornehmen möchte, geht chronologisch vor.

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit Atlantik.

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