GEREIST

Mal nach Brüssel?

April 3, 2017 | 0

Kristina

Belgiens Hauptstadt ist mit ihren wunderbaren Gebäuden im barocken Stil und den vielen Grünflächen ein toller Ort zu jeder Jahreszeit. Im Winter erfüllen weihnachtliche Düfte der verschiedenen Märkte die großen Plätze, im Sommer macht sich Brüssel perfekt für einen Sightseeing-Trip.

 

Mit knapp über einer Million Einwohnern ist Brüssel noch nicht ganz als Städtetrip etabliert. Amsterdam, Kopenhagen oder Stockholm steht eher auf der Must-See-Liste und wird tendenziell öfter bereist. Aber warum nur? Brüssel bietet trotz Großstadtcharakter viele süße Viertel, Restaurants aber auch große Einkaufsstraßen à la Champs-Élysées.

 

Brüssels Museumsplatz mit Musée Magritte Place Royale

 

Die erste Erkundungstour führte mich entlang der Rue de Namur zum Place Royale mit seinem eindrucksvollen Bauwerk und dem Musée Magritte. Das ist für alle Surrealismus-Fans unverzichtbar! Mit seinen vielen Museen ist der Platz Knotenpunkt nicht nur für viele Autofahrer, sondern auch für Museumsliebhaber. Richtung Stadt den Coudenberg herab gelangt man ohne Umschweife zur schönsten Aussichtsplattform Brüssels. Der Blick schweift über den Jardin du Mont des Arts bis hin zur Kathedrale St. Michael und St. Gudula.

 

Brüssels Häuserfassaden und die Königsgalerie mit den vielen Läden und Schaufenstern Häuserfassade an der Coudenberg | Königsgalerie

 

Die Treppen herunter geschritten und den Garten durchquert, führt die Rue Infante Isabelle und die kleine Rue du Marché aux Herbes direkt zur Königsgalerie. Durch die kann man gemütlich schlendern und sich von den wunderschönen Schaufenstern inspirieren lassen. Die meisten sind mit köstlicher Schokolade dekoriert und laden zum Durchprobieren ein. Am Morgen kann man im Mokafé entspannt frühstücken. Der authentisch-rustikale Stil der Tische und Stühle sorgt für ein heimeliges Gefühl. Hier trifft man auf junge Familien, Geschäftsleute und frohe Skatrunden hohen Alters.

 

 

Brüssels Rugbyman in der Stadt Beleuchtete Fassade des Les Crustacés in der Quai aux Brique

 

Am Abend eignet sich das Le Marmiton hervorragend für ein 3-Gänge-Menü. Für einen vernünftigen Preis bekommt man hier köstliches Essen in edler Einrichtung. Auf zwei kleinen Etagen wird geschlemmt und guter Wein ausgeschenkt. Für Fleisch- und Steak-Liebhaber ist das Colonel wie gemacht. Dry-Aged-Raritäten werden in einer Glasvitrine aufbewahrt und sorgen schon beim Reinkommen für Erstaunen. Auch die offene Küche, die eher hinter dem langen Tresen stattfindet, wird mit ihrem großen Ofen zur Kulisse. Das männergeführte Restaurant setzt in Sachen Bekleidung auf schwarze Hosen und lässige Jeanshemden und unterstreicht mit seinem coolen Stilempfinden den Look des Ladens. Kein günstiges Vergnügen, aber das Geschmackserlebnis ist einzigartig!

 

Wer sich einen guten Überblick über Brüssel gemacht hat, und offen für einen neuen Ort ist, kann sich von hier aus bestens auf den Weg nach Antwerpen machen. Für rund acht Euro fährt Euch mehrmals am Tag ein Zug in einer halben Stunde dort hin. Was Ihr in Antwerpen alles so schönes erleben könnt, verrate ich Euch hier.

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