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Tribute Playlist 2016

Januar 12, 2017 | 0

Katrin

Zeitungsartikel David Bowie

David Bowie

Er war einer der ganz Großen. David Bowie, der bürgerlich David Robert Jones hieß, starb im Alter von 69 Jahren im Januar 2016 an seinem Krebsleiden. Mit über 140 Millionen verkauften Tonträgern gehört er zu einem der einflussreichsten Musiker der Geschichte. Seinen großen Durchbruch schaffte Bowie Ende der 60er Jahre mit seiner Weltraumballade “Space Oddity”. Er war das Chamäleon der Musikbranche und erfand sich immer wieder neu. So erschuf er mit Ziggy Stardust das wohl bekannteste Alterego der Musikbranche. Seine Musik war eine experimentelle Mischung aus Rhythm’n’Blues, Rock, Pop, Soul und anderen Musikströmungen. Bowie war immer bunt, schrill und vor allem eins: ein Unikat.

Prince

Die Welt trauert um eine Musikikone. Mit gerade mal 57 Jahren starb Prince, bürgerlich Prince Roger Nelson, im April 2016 an einer Überdosis Schmerzmitteln. Seine Musik war eine Mischung aus R&B, Pop, Funk, Soul, Rock und Blues und schaffte mit “Purple Rain” in den 80ern seinen großen Durchbruch. Die Singleauskopplung verkauft sich weltweit über 100 Millionen mal. Prince war eine musikalische Koryphäe und beherrschte 28 verschiedene Musikinstrumente. Auf der Bühne polarisierte er mit eigenwilligen Kostümierungen, die durch enge Hosen, High Heels und Rüschenhemden geprägt waren. Wir hätten Prince gerne in unserer Tribute Playlist aufgenommen, doch leider entschied er sich 2015, alle Songs von Spotify zu entfernen, mit der Begründung: “Streaming hat den Plattenfirmen im Grunde erlaubt, sich selbst zweimal zu bezahlen, und gleichzeitig das, was sie Künstlern schulden, zu reduzieren…“.

Otis Clay

Otis Clay war ein amerikanischer Blues & Soul Sänger, der im Januar 2016 aufgrund eines Herzinfarktes verstarb. Seine Wurzeln liegen in der Gospel-Szene. Er landete Ende der 60er Jahre als Solokünstler seinen ersten Hit mit “A Lasting Love”. Es folgten weitere wie “The Only Way Is Up” und “Trying To Live my Life Without You”. Im Jahr 2013 wurde Clay in der Blues Hall of Fame aufgenommen.

Glenn Frey

Er wurde als Mitbegründer der weltbekannten Country-Rockband “Eagles” ein Star. Im Januar 2016 verstarb er an einer Lungenentzündung. Den wohl größten Erfolg erlangte er mit den Eagles durch den Hit “Hotel California”. Aber auch als Solokünstler agierte er erfolgreich. So steuerte er in den 80ern den Titelsong zu “Beverly Hills Cops” bei. Im Jahr 2000 wurde er Mitglied in der Songwriters Hall of Fame.

Maurice White

Viele Welthits, die später Dutzende Male gecovert wurden, stammen aus seiner Feder. Maurice White begründete 1969 die Funk- Soul- und R&B-Band “Earth, Wind and Fire”. Mit 15 Hits und 26 Gold- und Platinalben schossen sie ganz nach oben. “Stand By Me” und “September” gehören zu den bekanntesten Liedern. White starb im Alter von 77 Jahren an den Folgen von Parkinson.

Phife Dwag

Sie machten Oldschool Hip-Hop vom Feinsten! Phife Dwag gehörte zu den Mitbegründern der amerikanischen Hip-Hop-Gruppe “A Tribe Called Quest”. Der aus Queens stammende MC Phife Dwag, bürgerlich Malik Isaac Taylor, starb im März 2016 an den Folgen von Diabetes. Zu seinen größten Hits gehörte der Song “Can I Kick It?”. Seine Hip-Hop Kombo arbeite mit Weltstars wie den Fugees, Busta Rhymes und Faith Evans zusammen.

Roger Cicero

Auch in Deutschland hat einen grandiosen Musiker verloren. Mit gerade mal 46 Jahren starb der Jazzmusiker an einem Hirnschlag. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke in der deutschen Musiklandschaft. Nicht nur die gecoverten Sinatra Klassiker waren sein Steckenpferd. Auch mit deutschen Hits wie “Zieh die Schuh aus” und “Frauen regier’n die Welt” kletterte an die Spitze der Charts. Cicero engagierte sich für Hilfsorganisationen wie “Save the Children”, “PETA” und genoss ein hohes Ansehen in der deutschen Musikbranche.

Leonard Cohen

Leonard Norman Cohen arbeitete zunächst als Schriftsteller. Seine fast 50 Jahre anhaltende Musikkarriere begann in den späten 60er Jahren. Sein letztes Album erschien drei Wochen vor seinem Tod. Lieder wie “Suzanna” und “Hallelujah” gingen in die Musikgeschichte ein. Seine Musik thematisierte Liebe, Tod, Religion und Vergänglichkeit. Er brachte über 40 Alben raus und wurde in die Canadian Musik Hall of Fame, Canadian Songwriters Hall of Fame und die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen. Cohen starb im Alter von 82 Jahren an den Folgen eines Sturzes.

George Michael

Mit Wham! wurde er zur Legende: Georgios Kyriakos Panagiotou, kurz George Michael. Der britische Sänger agierte auch als Komponist, Produzent und Songwriter. Michael verkaufte über 100 Millionen Tonträger und wurde mit zwei Grammys ausgezeichnet. Er sang sich mit den Songs Careless Whisper, Faith und Freedom in unsere Herzen. Das Leben kann sehr ironisch sein… einer seiner größten Hits mit Wham! war “Last Christmas”, gestorben ist er an den Folgen einer Herzinsuffizienz am 1. Weihnachtstag 2016.



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