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Die 3 wichtigsten Statements der ZEITmagazin & VOGUE KONFERENZ

Januar 17, 2018 | 0

Josephine

2018 ist noch jung und hat doch schon so einiges zu bieten. Die Berliner Fashion Week zum Beispiel, die uns so manch großartige Designer und raffiniert durchdachte Kollektionen beschert, auf die wir wahrlich stolz sein können. Genau darüber wurde unter anderem bei der siebten ZEITmagazin & VOGUE KONFERENZ gesprochen. Welche 3 Statements wir uns definitiv merken sollten, lest Ihr hier.

 

 

Skyline von Berlin mit dem Fernsehturm waehrend der Fashion Week

 

Der Auftakt der Berliner Modewoche beginnt für uns, mittlerweile in alter Tradition, im Kronprinzenpalais mit weisen Worten von VOGUE-Chefredakteurin Christiane Arp und ihrem Pendant beim ZEITmagazin Christoph Amend. Das Thema des Tages: The Relevance of Fashion. Auch beim diesjährigen Zusammentreffen des Fashion Week-Volkes wurde spannenden Experten aus der Mode- und Kreativbranche gelauscht, wie etwa Oliver Reichert, CEO der Birkenstock Group oder Susanne Franz, Director Global Marketing Communication bei SEAT.

 

Zeitmagazin und Vogue Konferenz bei der Fashion Week Buehne mit Christiane Arp und Linda Loppa

© Phil Dera für DIE ZEIT

 

  1. Berlin ist das Mode-Mekka

Berlin ist nicht nur unsere großartige Hauptstadt, sondern kann sich auch mit Stolz und Recht unser einmaliges Mode-Mekka nennen. Denn Designs, die hier in Ateliers auf Skizzenblöcke gezeichnet und während der Fashion Weeks auf den Laufstegen, dem modebegeisterten Völkchen präsentiert werden, finden nicht nur wir einsame Spitze, sondern auch so manch einer über die Ländergrenzen hinaus. Stolz können wir sein plädiert Armando Branchini, Vice Chairman, Fondazione Altagamma ganz richtig. Auf unsere Designs, unsere Modewoche und den inspirierenden Nachwuchs, der hier die einschlägigen Showrooms mit seinen Kreationen bereichert.

 

Fine vor dem Kronprinzenpalais in Berlin

 

2. Langlebigkeit statt Fast Fashion

Das Mode-Karussell dreht sich mittlerweile so schnell, dass wir nahezu keine Chance mehr haben jeder Kollektion, jedem neuen Design, jedem Trend gerecht zu werden. Dadurch erfahren so manch fabelhafte Entwürfe bei Weitem nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen gebühren sollte. Aus diesem Grund spricht sich Oliver Reichert, von Birkenstock, ganz klar gegen Fast Fashion und für mehr langlebige Kreativkonzepte aus. Denn wenn auch künftig der Mut fehlen sollte, sich von dem vorgegebenen Konstrukt, welches mittlerweile mehr als zwei Kollektionen pro Jahr von den Marken fordert loszulösen, würde das bedeuten, dass wir uns langfristig mit Mittelmäßigkeit zufriedengeben.   

 

Berliner Skyline mit dem Fernsehturm

 

3. Weniger Konsum, mehr Muße

Brunello Cucinelli findet die richtigen Worte auf die grundlegende Frage hin, ob das derzeitige Modesystem überhaupt in seiner jetzigen Form weiterhin bestehen kann?! Es bedarf seiner Meinung nach schlichtweg mehr Müßiggang und die Befreiung von einem konsumgetriebenen Korsett, in dem wir uns durch Smartphones und Internet zwangsläufig wiederfinden. Lassen wir nämlich mehr Ruhe und Auszeiten in unseren Alltag einkehren, können wir endlich auch wieder unsere Kreativität entfalten.

 

Buehne der Zeitmagazin und Vogue Konferenz mit Chefredakteur Tillmann Pruefer und Gaesten

© Phil Dera für DIE ZEIT

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