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Reisen im Sinne der Achtsamkeit: Mal nach Südtirol

Juni 5, 2019 | 0

Josephine

Der Trend, Reisen mit mehr Achtsamkeit, setzt sich immer mehr durch. Es ist die neue Form des Kurzurlaubs: einfach ein verlängertes Wochenende in den Bergen oder an der See mit gutem Essen, viel Natur, entspannendem Yoga und Meditation genießen.

Duftwanderung in den Bergen

Eine Duftwanderung in den Bergen Südtirols stärkt Deine Sinne

Was bedeutet Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist derzeit in aller Munde, aber irgendwie ist der Begriff so schwammig wie trendy, weshalb einmal geklärt werden muss, was es bedeutet: Achtsamkeit meint den klaren Bewusstseinszustand, der es möglich macht, sich innerlich und äußerlich in der aktuellen Situation zu fühlen. Emotionen zuzulassen, anzunehmen und mit ihnen umzugehen.

Bildcollage mit Zitat: Sei bei dir selbst

Reisen im Sinne der Achtsamkeit, bedeutet ganz bei sich selbst zu sein

Gerade im (digitalen) Alltag sind wir viel zu sehr von äußeren Einflüssen abgelenkt, um wirklich bei uns und unserer inneren Stimme zu sein. Wer achtsam mit sich ist, hält mehrmals am Tag inne und fragt sich: Wie geht es mir in dieser Situation? Tut mir das gerade wirklich gut? Was kann ich tun, um mich besser zu fühlen?

Der Trend: Reisen im Sinne der Achtsamkeit

Da uns der Sinn bzw. das Bewusstsein für Achtsamkeit im Alltag zu häufig abhandenkommt, ist “Reisen im Sinne der Achtsamkeit” derzeit ein absoluter Trend. Man nimmt sich bewusst eine kurze Auszeit, verändert sich räumlich und fokussiert sich auf sich selbst. Zeit für Körper und Geist.

Entspannnung in Haengeliegen

Ein Kurzurlaub entspannt Körper und Geist

Warum ist es wichtig, dafür auf Reisen zu gehen?

 

Manchmal muss man auch räumlich den Alltag verlassen, um sich auf sich besinnen zu können. Denn zuhause wartet der Haushalt, Freunde, Geburtstage und viel zu viel, was erledigt werden muss. Ein Tapetenwechsel verändert das Bewusstsein.

 

Ein paar Tage am Meer oder in den Bergen machen den Kopf frei. Und nicht nur der Kopf wird frei, auch die Sinne können bei so viel Weite anders agieren und freier fließen, als in den eigenen vier Wänden. Gerade Kurzurlaube, wie die, die von Travador angeboten werden, greifen dieses Bedürfnis auf und bieten auf das Thema Achtsamkeit zugeschnittene Kurzreisen an.

Alleine reisen

 

Ich habe mich sogar bewusst dafür entschieden, diese Reise im Sinne der Achtsamkeit nicht zu zweit zu machen, sondern ganz alleine. Ich wollte Zeit mit mir und mit meinen Gedanken verbringen. Bin ich sonst ein großer Fan davon, meine Lieben um mich zu haben, stand das Experiment “alleine reisen” schon länger auf meiner Liste. Ein verlängertes Wochenende in den Bergen schien mir da die perfekte Einsteigermethode zu sein.

Welche Reiseziele kann ich empfehlen?

Sicherlich gibt es Yoga Retreats, Schweigekloster und Ähnliches allerorts. Gerade in asiatischen Ländern sind solche Auszeiten weit als Urlaubsziel verbreitet. Da jedoch der aktuelle Trend eher den Kurzurlaub als Auszeit sieht, finde ich Reiseziele wie die Alpen oder die Nord- und Ostsee absolut empfehlenswert.

Yoga im Sinne der Achtsamkeit

Tue etwa für Dich selbst, zum Beispiel mit einem Kurzurlaub inklusive Yoga Retreat

Es geht zwar um eine räumliche Veränderung und den Wunsch, der Stadt zu entfliehen, jedoch macht es keinen Sinn, für die kurze Zeit eine sehr lange Reise auf sich zu nehmen. Somit ging es für mich in die Berge. Drei Tage habe ich in der Nähe von Meran, einen Tag in den Dolomiten verbracht.

In Meran: das Hotel Sand

Das Hotel Sand in Meran ist eigentlich ein traditionelles Hotel, was vor ein paar Jahren modern umgebaut und erweitert wurde und seitdem eine spannende Architektur inmitten der Berge bietet. Die Zimmer sind sehr stylish eingerichtet, eine Badewanne an der Glasfensterfront lädt dazu ein, ein heißes Bad zu nehmen und von dort aus mit einem guten Buch den Blick in die sagenhafte Natur zu genießen.

Schlafzimmer im Landhausstil

Die gemütlichen Zimmer sind im Landhausstil eingerichtet

Direkt vor dem Wellnessbereich mit Außenblicksaunen befindet sich ein Badeteich und beheiztes Schwimmbecken, was gerade bei dem kühlen Wetter dieses Jahr superangenehm war.

Aussenansicht des Hotels

 Die stylishe Glasfensterfront macht das Hotel Sand in Meran zu etwas ganz Besonderem

Ich habe die Tage im Hotel Sand mit sehr gutem Essen, viel Zeit beim Yoga und einer Antistress-Massage verbracht, die bei mir absolute Entspannung ausgelöst haben. Besonders toll fand ich die Wanderung zum Schloss Juval. Die Natur, die körperliche Anstrengung und die anschließende Sauna waren der perfekte Mix, um mal so richtig runter zu kommen.

In den Dolomiten: das Vitalholtel Erica

Den letzten Tag habe ich in einem traditionellen Hotel, dem Hotel Erica, verbracht. Das Hotel punktet vor allem durch seine hohe Lage, die einem quasi zum Entspannen zwingt. Denn viel mehr als Wandern und Wellness kann man hier nicht mehr machen.

 

Also hab ich mir ein gutes Buch geschnappt, eine Massage gebucht und anschießend in den hängenden Liegen den Ausblick in die Berge genossen. Besonders cool: Nach der Sauna kann man sich im supermodernen Wellnessbereich in einem Schneeraum abkühlen.

Haengeliegen im Hotel Erica

Die Hängeliegen im Hotel Erica garantieren Entspannung

Beide Hotels legen übrigens extrem Wert auf gutes Essen. So konnte man sich morgens schon beim Frühstück einen frischen Saft pressen und aus einer riesigen Auswahl an frischen Früchten, Nüssen und Getreiden ein köstliches Müsli zusammenstellen. Auch beim Abendmenü hab ich jedes Mal mehr gegessen, als eigentlich ging. Einfach, weil es so lecker war.

Was ich von der Reise mitnehme

Wir sind überall, nur nicht bei uns selbst. Mit diesen Worten begann meine erste Meditation der Achtsamkeitsreise, und sie sind so wahr. Seitdem sage ich mir das immer wieder und versuche mich ganz oft zur Achtsamkeit zu ermahnen. Zu hören, was mir meine innere Stimme sagt und mir mehr Zeit für mich zu nehmen oder mir etwas Gutes zu tun.

Blick auf die Berge

Atemberaubende Aussicht bei einem Wanderausflug

Ich habe mir das Buch “Schön, dass es dich gibt” von Laura Malina Seiler und das passende Journal dazu geholt, mir einen neuen Yogaplan erstellt und die App Headspace runtergeladen. Sicherlich wird dies alles nichts Grundlegendes verändern. Und eigentlich habe ich auch einen Sinn für Achtsamkeit, sich aber hin und wieder mit diesen Helfer daran zu erinnern, kann ja sicher nicht schaden.

 

Außerdem werde ich sicherlich ganz bald meine nächste kleine Reise buchen, um diese Auszeiten zum festen Bestandteil zu machen.

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