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Art-déco-Stil: der Interior-Trend von der Maison et Objet 2020

Januar 26, 2020 | 0

Mira

Fast 100 Jahre nachdem die Ausstellung “Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes” in Paris stattfand und den Grundstein des Art-déco-Stils festlegte, haben wir ihn nun in Paris wiederentdeckt. Die diesjährige Maison et Objet war wie eine Zeitreise zurück in die goldenen 20er und präsentierte uns den Art-déco-Stil in seiner schönsten Neuinterpretation.

Der Art-déco-Stil wurde auf der Maison et Objet an vielen Ständen aufwendig inszeniert

Was ist Art déco?

Aus dem Jugendstil heraus bildete sich Ende der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts der Art déco. Die typischen Stilelemente wurden übernommen und verwoben mit Einflüssen der kubistischen und futuristischen Bestandteile des Bauhauses und des niederländischen De Stijl. Kulturen aus Afrika, Ägypten und China sind ebenfalls im Art-déco-Stil zu finden, genauso wie kräftige Farben und klare Linien.

Ein erstes Revival des Art déco gab es bereits in den 1980er Jahren und zeigte sich sowohl in der Architektur als auch in den Designs der Postmoderne. Doch nun, in den 20er-Jahren des 21. Jahrhunderts beginnt in Paris erneut die Welle des Art déco. Die Maison et Objet zeigte den Stil in den verschiedensten Varianten. Vor allem die portugiesischen Aussteller griffen den Look für komplette Kollektionen auf.

 

Doch woran kann man Art déco genau erkennen? Es sind die zart rankenden floralen Elemente, die einen leichten Kontrast zu den strengen, geometrischen Formen des Funktionalismus stehen. Luxuriöse Materialien (wie z.B. Bronze, Keramik, Ebenholz, Elfenbein, Glas, Kristall, Leder oder Silber) sind ebenso stilprägend, wie die üppig dekorierten Ornamente.

Geometrische Formen und viele goldene Highlights sind typisch für Einrichtungen im Stil des Art déco

Die Neuinterpretation des Art-déco-Stils

Der Art-déco-Stil der Stunde bedient sich alter Freunde: Kubistische Formen und luxuriöse Materialien sind auch weiterhin mit von der Partie. Was jedoch hinzukommt, sind spiegelnde Flächen und die vielseitige Verwendung des Wiener Geflechts. Alte Bekannte der letzten Jahre wie Samt und Organza-Stoffe geben eine neue Richtung vor. Besonders auffällig war es auf der Maison et Objet zu sehen, dass die typischen Farben wie Schwarz, Beige und Ebenholz mit zarten Pastelltönen wie Rosé und Mint kombiniert wurden. Abgerundet mit einer ordentlichen Veredelung in Gold ist die Neuinterpretation des Art déco komplettiert.

Stilelemente des Art-déco-Stils

  • geometrische Formen
  • Einflüsse verschiedener Kulturen
  • klare Linien
  • kräftige Farben
  • luxuriöse Materialien

Schon mit kleinen Deko-Objekten, vor allem in Goldoptik, lässt sich ein Hauch des Art-déco-Stils zu Hause verbreiten

So stylst Du den Art-déco-Trend

Den neuen Glamour des Art-déco-Stils wollen wir natürlich direkt in unsere vier Wände importieren. Aber auch, wenn wir jetzt wieder in den 20ies angekommen sind, wollen wir dem Art-déco-Trend, 100 Jahre nachdem er das erste Mal auftauchte, unseren eigenen modernen Twist verleihen. Und das ist gar nicht schwer. Schließlich wohnen die wenigstens von uns in opulent dekorierten, dunkel tapezierten Wohnungen. Vielmehr mögen wir es heutzutage etwas schlichter und heller. Das steht aber überhaupt nicht im Gegensatz zum neu interpretierten Art déco. Denn der ergänzt unsere Einrichtung im Skandi- oder Landhausstil einfach um ein paar edle Details.

 

Besonders schnell und einfach lassen sich gold glänzende Accessoires in unsere Einrichtung integrieren: Lampen, schwere Kerzenständer, aber auch Spiegel in Goldoptik lassen im Handumdrehen die Golden 20ies bei uns einziehen. Kuschelig und trotzdem luxuriös kommt Samt daher. In hellen Pastelltönen wirkt er modern und fügt sich toll in unsere luftige Einrichtung ein. Auch andere Deko-Objekte wie hohe, schmale Vasen, häufig mit einem Gesichtselement, unterstützen den modernen Art déco. Für einen Look im modernen und gleichzeitig edlen Art-déco-Stil sorgen außerdem softe Teppiche, zum Beispiel in Beige- oder Weiß-Schattierungen. Wer es doch lieber dunkel mag, der kann auch einzelne Highlights in Dunkelblau, Smaragdgrün oder sogar Schwarz setzen. Dafür eignen sich beispielsweise einzelne Tapetenbahnen, ein Möbelstück aus Ebenholz oder dunkle Kissenbezüge.

Mit hellen Farben in Pastelltönen wird der Art-déco-Stil nun neu interpretiert

Wie bei allen anderen Stilrichtungen und Trends gilt auch hier die Devise: Es ist erlaubt, was gefällt! Uns gefällt die die Mischung aus glamourösen 20er-Jahre-Elementen und hellen Skandi-Details wahnsinnig gut.

Insgesamt hat uns die Maison et Objet mit ihren zahlreichen internationalen Ausstellern wieder einmal absolut begeistert und wir sind voller toller Eindrücke und super inspiriert in die Redaktion zurückgekommen.

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