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Lifestyle

Berlin Fashion Week Frühjahr/Sommer 2018 – Unsere Highlights (Teil 1)

Juli 9, 2017 | 0

Josephine

Wenn die Hauptstadt zur Modehauptstadt wird und es wieder einmal gilt, die neuesten Kreationen aus Designers Hand zu bestaunen, lassen wir uns selbstverständlich nicht zweimal bitten. Auch dieses Mal war die Fülle an famosen Entwürfen und Begegnungen bei der Fashion Week so groß, dass wir Euch rein gar nichts vorenthalten möchten und deshalb unsere Eindrücke in zwei Teile verpackt haben. Hier könnt Ihr uns nun durch die ersten Tage der Berliner Modewoche begleiten.

 

Während in Paris die Haute Couture Schauen laufen, präsentiert Berlin im Juli eine Reihe talentierter deutscher Designer, die uns schlichtweg in modische Verzückung versetzen. Während wir also noch von schwingenden Rocksäumen und samtigen Accessoires träumen, bleiben ein paar Fragen zu klären, die natürlich jedem begeisterten Modemädchen nach einer Woche voll schnittiger Sommerkollektionen unter den Nägeln brennen. Was kommt? Was bleibt? Und was können wir uns von den kreativen Köpfen jetzt schon für unsere eigene Kleiderstange abschauen?

 

Mykke Hofmann

holyGhost war einmal. Sedina Halilovic und Jelena Hofmann sind das inspirierende Designer-Duo hinter dem deutschen Label. In dieser Saison erfinden sie sich neu und taufen ihr Herzensprojekt kurzerhand in Mykke Hofmann um. Dabei kommt der neue Name nicht von ungefähr. Er ist eine Kombination aus Sedinas Kosename und Jelenas Nachname. Warum der “Geist” vergangener Tage weichen musste? Die beiden Designerinnen möchten künftig offensichtlicher als deutsches Label wahrgenommen werden und im selben Zuge auf ihre eigenen Produktionsstätten aufmerksam machen, die fernab des Fast-Fashion-Karussells ihre feinen Stöffchen produzieren.

 

Doch mit dem Namenswechsel nicht genug. Die neue Kollektion zeigt, dass auch die Designs erwachsener anmuten und bis ins Detail aufeinander abgestimmt sind. Geladen wurde in die Heeresbäckerei, ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. Die Models schwebten, in feinstens kuratierten Outfits, über einen silbern glänzenden Laufsteg und trieben nicht nur uns Herzchen in die Augen. Obgleich die Kollektion sehr klein gehalten und der Zauber somit viel zu schnell vorbei war, bleiben die Kreationen im Gedächtnis und müssen keine weitere Überzeugungsarbeit leisten. Wir würden nur zu gerne etwa den rosafarbenen kurzärmligen Trench um unsere Taille schnüren oder mit stolzer Brust das Statement-Shirt mit der Aufschrift “Listen to your Mother” spazieren tragen. Zu den herrlich fließenden, weißen Seidenröcken würden wir selbstverständlich auch nicht nein sagen.

 

Fashion Week Berlin Catwalk mykke hofmann

 

Guido Maria Kretschmer x OTTO

Guido Maria Kretschmer schafft es ja immer einem ein Schmunzeln auf die Lippen zu zaubern. Genau diese Leichtigkeit sehen wir auch in seinen Kollektionen. Hier gibt es keine Designs, die bestimmte Figurtypen ausschließen. Seine Kreationen schmeicheln jedem und sind ab sofort auch mit einem kleineren Geldbeutelchen zu erstehen. In Kooperation mit OTTO und unter dem Motto “Luz de la Luna” schickte der Designer seine Models in tragbaren Looks über den Laufsteg, die in unaufgeregter Weise klassische Schnittführung und raffiniert integrierte Details vereinten. Die dominierende Farbwelt reichte von dunklen Rot- und Lilatönen bis hin zu pailletten- und federbesetzten Elementen. Nach der Hälfte der Show erfüllte eine Musikerin mit ihrem Cellospiel das Tempodrom und schaffte eine Überleitung zur Abendmode, die neben extravaganten, aufwendig bestickten und weit ausgeschnittenen Roben auch burgunderfarbene Herrenanzüge bereit hielt.

 

Ganz in glitzernder und schimmernder Manier wurden wir für die Show auch noch mit fabelhaftem Geschmeide aus Gold und Silber ausgestattet, welches ebenfalls aus der kreativen Feder des Designers stammte.

 

Model in Abendkleid läuft über den Laufsteg

Frau läuft über den Laufsteg in Lederjacke

 

H&M Home

Der schwedische Designliebling hält ja zuverlässig jede Saison auf’s Neue Einrichtungsschätze parat, die uns im Handumdrehen von einem idyllischen Landleben träumen lassen, fernab von wuseligen Großstadtgefilden. Aber manchmal ist das Idyll näher als man denkt. In einem Berliner Hinterhof kredenzt uns H&M Home ein Picknick-Paradies vom Feinsten. Da möchte man sich beim Anblick der geflochtenen Obstschalen und mit Palmblättern bedruckten Decken schnurstracks einen Berg Kissen schnappen, die Liebsten samt Köstlichkeiten einpacken und erst an einem lauschigen Plätzchen mit See-Blick wieder Halt machen. Wir werden in den kommenden Monaten also ohne Frage die Wochenenden dazu nutzen, mit urbanen Mustern und marokkanisch angehauchten Laternen das Sommerleben unter freiem Himmel zu zelebrieren.

 

hm home picknick geschirr

hm home becher gold

hm home becher kerze

 

Stilgeflüster

Die PR-Agentur Stilgeflüster durfte während der Fashion Week eine fabulöse Altbauwohnung ihr eigen nennen und hielt zahlreiche Glücklichmacher, wie den “Happiness Planner”, bereit, den wir uns durchaus schon ganz hervorragend auf unserem Schreibtisch vorstellen können. Dieser und weitere Lieblingsstücke lassen sich schon in Bälde in dem esoterisch angehauchten Online-Shop “Soul Zen” in den virtuellen Warenkorb packen. Während wir in der heimeligen Küche verköstigt wurden und zuckersüße Baby-Utensilien aus Bio-Baumwolle bestaunen konnten, verloren wir unser Herz letzten Endes jedoch an den heimischen Dschungel im Bad.

 

stilgeflüster couch zimmer

stilgefluester bad

stilgeflüster ausgestellte babysachen

stilgeflüster happiness planer

stilgeflüster zeigt esoterische öle von uma und edelsteinkugeln von soul zen

 

Lumizil bei Stilgeflüster

Blinkt irgendwo in einer Light-Box eine DIY-Area auf, sind wir selbstverständlich nicht weit. So lockte uns bei Stilgeflüster der Lampenanbieter Lumizil mit einer simplen, wie genialen Bastel-Idee in seine Location. Eine alte Glühbirne verkehrtherum als Vase zu benutzen sieht ja schon très chic aus. Verziert man das Ganze dann noch mit bunten Bändern, schmückt da im Nullkommanix unsere Tische und Regale eine Designer-Vase „made by yourself“. Damit aber nicht genug. Wenn man beim Schlafen dem Himmel angeblich ein bisschen näher kommen soll, ist die Federlampe von Lumizil in künftigen Nächten dafür definitiv ein Garant. Dabei ist das gute Stück auch noch erschwinglich, da die Lampe nicht aus echten Daunen besteht.

 

lumizil diy area

lumizil federlampe bett

lumizil federlampe

 

Spread PR

Während der Trubel der Fashion Week nicht immer zulässt, dass wir jede Show live und in Farbe anschauen können, kamen wir dieses Mal trotzdem im Hotel de Rome, bei Spread PR, in den Genuss von Lena Hoscheks neuer Kollektion. Denn obgleich sich die Berliner Modewoche der Liebe zum deutschen Design verschrieben hat, fliegen die Herzen über die Landesgrenzen hinaus, wie in diesem Falle bis nach Graz. Dort fertigt Lena Hoschek seit 2005 Entwürfe in ihrem Atelier und nimmt uns seitdem zweimal im Jahr mit in bunt bestickte, nostalgisch angehauchte, kunstvolle Kreationswelten. Für Frühling/Sommer 2018 sprühen ihre Designs vor ungarischem Flair und Boho Style. Unsere Füße kleiden wir, ganz im Stile ihrer Runway Show, in dieser Saison in kirschrote Exemplare. Bei so viel bunter Amore für den Sommer ist der Name der Kollektion nur das perfekt abrundende Sahnehäubchen: “Kiss me Piroschka”. Wenn wir also die Kleiderstangen auskundschaften, sehen wir sorgfältig zusammengestellte Styles, die sich als eine Symbiose aus traditionellen Trachten und modern-femininen Schnitten beschreiben lassen. Die Neuinterpretation der Folklorekleider zeigt sich besonders durch aufwendige Stickarbeiten, üppige Dessins und lange bunte Bänder, die im Haar oder um die Taille getragen werden.

 

spread pr zeigt Lena Hoscheks boho tunikas und weisse blumen pullis

 

Nach diesen ersten fabelhaften Eindrücken haben wir immer noch reichlich Material in Petto. Ihr dürft also auf den zweiten Teil unserer Fashion Week Highlights gespannt sein 🙂



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