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Der ultimative Foodguide Berlin

Juli 23, 2017 | 0

Kristina

Berlin ist nicht nur eine gute Adresse für Partys und Shopping. Die Hauptstadt kann auch anders. Wir haben uns in unserem Lieblingsbezirk Mitte mal genauer umgeschaut und mit den Besitzern unserer drei liebsten Foodspots gesprochen. Wie wichtig ihnen das Interior ist und warum einer unserer Lieblingsläden gerade die Food-Welt revolutioniert, lest Ihr in unserem Foodguide Berlin!

 

Beets & Roots – Fastfood mit Stil

Inspiriert von den stilvollen Fastfood-Ketten Londons wollte Max den Lunch Hype auch nach Deutschland bringen. Gelangweilt von Burger King und McDonalds sollte die Idee in der Großen Hamburger Straße in Mitte steil gehen. Und es hat geklappt. Im November 2016 öffnete er die Türen des Beets & Roots und brachte Oriental Bowls mit Butternusskürbis, Edamame und Chili-Brokkoli und Protein Bowls unter die Leute. Die Bowls und Wraps sind amerikanisch inspiriert, mit einem Touch Personalität. Sie lieben jede einzelne Mahlzeit auf ihrer Karte und legen für die Frische und den Geschmack ihre Hand ins Feuer.

 

Roots & Beets Bowls mit Gemüse aus dem Foodguide Berlin

 

Max und Andreas ergänzen sich wie Guacamole und Baguette. Aus dem BWLer und dem Koch wurde schnell ein eingespieltes Team, das nur so vor Energie strotzt. Schnelles Handeln, schnelles Reden, schnelles Essen, wie gemacht für Berlin Mitte. 

 

Das Erfolgsgeheimnis der Idee ist simple. Es gibt keinen Garpunkt, Salate und Gemüse können ihre Qualität gut erhalten und werden unterwegs nicht kalt oder pappig. Als Hotspot in der Local Neigborhood ist der Laden an sieben Tagen der Woche geöffnet. Am Sonntag nichts im Kühlschrank und der Mitbewohner hat die Not-Pizza gegessen? Ab zu Beets and Roots. Spontaner Termin in der Mittagspause? Ab zu Beets and Roots und einfach später essen.

 

Aber wir hätten den Laden nicht ausgewählt, wenn es nur gutes Essen geben würde. Das Interior strotzt nur so vor Urbanität und junger Frische, Neonformen an den Decken spenden abgefahrenes Licht. Verantwortlich für den Auftritt sind Gonzales – Haase. Das Architektenduo setzt auf offene Kanten, Neon als Deckenbeleuchtung und die Kombination von Holz und entkerntem Beton. Sie waren auch verantwortlich für das Store-Konzept von Acne Studios und dem Balenciaga-Store in Paris. Hier konnten sie ihre ersten Erfahrungen in der Gastronomie sammeln, Max und Andreas haben die beiden einfach machen lassen. Der Laden befindet sich in einem Plattenbau, der für das Beets & Roots komplett entkernt wurde. Rauer Betonboden und ungepolsterte Hocker schaffen Stilbrüche und passen sich perfekt an das Berlin an, das immer in Bewegung ist. Es ist kein Ort zum Verweilen, eher zum Essen und Weitergehen. Eben ein Fast-Food Restaurant der neuen Generation. Fernab von salzigen Pommes und lauwarmen Burgern ist hier die Wiege eines ganz neuen Imperiums der schnellen Küche. Das Gute ist aber hier: man hat nicht schnell wieder Hunger.

 

Interior von Beets & Roots mit Neonleuchten und Beton aus dem Foodguide Berlin

 

Ende August eröffnen die beiden Jungs ihren zweiten Laden in der Berliner Friedrichstraße. Hier soll es ein bisschen anders zugehen. Soviel sei gesagt: Die Neonbeleuchtung wird von Zirkuslichtern abgelöst. Gleich bleiben aber die Shirts der Mitarbeiter, die unbedingt genauer gelesen werden müssen. Ihr werdet Euch fragen, warum hier nur Englisch gesprochen wird. Die Antwort klingt logisch. Max und Andreas suchen Mitarbeiter, die eine Berufung in ihrem Job sehen. Sie müssen das Beets & Roots nach vorne bringen wollen und sich damit identifizieren. Menschen, die aus dem Ausland nach Berlin kommen, wollen einen Neuanfang starten. Sie brauchen einen Job, der sie antreibt und der sie erfüllt. Die Griechen, Südamerikaner und Osteuropäer, die in dem Laden arbeiten, haben mega Bock auf eine Karriere in dem Bereich. Die Deutschen arbeiten natürlich nicht weniger gut, aber würde er nur Studenten einstellen, die schnell Ihren Job wechseln, weil sie gerade mitten im Studium stecken, wäre der Laden nicht mit so viel Elan gefüllt. Die Gastronomie ist laut Max kein Traumjob mehr. Leute aus dem Ausland haben einen ganz anderen Bezug zu ihr und bringen den Ruf wieder auf eine Andere Bahn. Denn wer nichts wird, wird Wirt, war gestern!

 

Mitarbeiter-Shirts mit lustigem Spruch von Beets & Roots aus dem Foodguide Berlin

 

Öffnungszeiten: 

Montag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Samstag bis Sonntag von 12:30 Uhr bis 21:30 Uhr

 

Anfahrt:

Beets & Roots
Große Hamburger Str. 38
10115 Berlin-Mitte

 

East and Eden – Willkommen im Himmel

Ulla kam vor fünf Jahren mit ihrem Mann von dem wunderschönen Kopenhagen nach Berlin und wollte etwas Neues ausprobieren. Die beiden hatten einen Background in Interior Design und suchten nach einem schönen Ort, um ein skandinavisches Café zu eröffnen. Es sollte aber kein herkömmliches Scandi-Café werden, mit weißen Möbeln und verschnörkelter Theke, sondern ein Örtchen zum Wohlfühlen und Verweilen. Schnell verliebten sie sich in die Räume in der Torstraße 141. Sie wollten ein Teil der Stadt werden, und das ist Ihnen schnell gelungen. Nach fünfmonatigem Renovieren erstrahlte das Café in einem ganz besonderem Look, genau so, wie sie es sich vorgestellt haben.

 

Theke des East and Eden mit tollen Fliesen aus dem Foodguide Berlin

 

Ulla ist Interiordesignerin für Fashionstores und hat mit dem East and Eden ihren eigenen Store geschaffen. Wände mussten repariert werden, doch es war ihr sehr wichtig, dass Vieles vom Alten erhalten bleibt. Die Fliesen der Theke sind aus einer alten DDR-Manufaktur, auf die sie superstolz ist. Hier passt einfach alles zusammen. Durch das viele Holz und die erhöhten Sitzgelegenheiten bei dem Tresen fühlt man sich sofort wie im eigenen Wohnzimmer mit gutem Essen und köstlichem Kaffee. Trotz des Interior-Backgrounds machen sie Vieles selbst, wie die Sandwiches und Salate. Ulla ist im East and Eden ausgewogene Ernährung sehr wichtig. Sie ist kein Fanatiker, doch gesund und nachhaltig soll es sein. Im Sommer gehen die Sandwiches und Brote mit Avocado sehr gut, die Leute lieben es, bei heißen Temperaturen etwas Leichtes zu essen.

 

Interior und Sandwich im East and Eden aus dem Lunch-Guide Berlin

 

Auch als Working Space eignet sich das East and Eden bestens. Die großen Fenster sind mit einem Tresen zum Sitzen ausgestattet, an dem man kurz den Blick schweifen lassen kann. Ulla ist es wichtig, dass ihr Café nicht ausschließlich zum Arbeiten genutzt wird. Jeder muss mal seine Mails checken oder schnell etwas erledigen, doch in erster Linie ist es zum Entspannen und Quatschen gemacht. Es hält sich die Waage zwischen Berlinern und Touristen, die das Café besuchen. Es trifft sich ein bunter Mix.

 

Auch hier hört man viel Englisch. Das liegt daran, dass Ulla noch kein perfektes Deutsch spricht. Sie sucht die Angestellten nicht danach aus, woher sie kommen, sondern legt wert auf das Menschliche. Jeder kommt eigentlich aus einer ganz anderen Branche, Fotografen, Sänger, Tänzer suchen hier nach einer Abwechslung oder einem zweiten Job. Sie müssen nur Deutsch und Englisch sprechen können.

 

Kaffee im East and Eden aus dem Foodguide Berlin

 

Der Name „East and Eden“ entstand durch das Buch „East of Eden“ von John Steinbeck. Ulla wollte ein kleines Paradies erschaffen, in dem man sich wohlfühlen kann. Die große Fotografie, die Ihr an der Wand findet, wurde übrigens von einem dänischen Fotografen in Beelitz aufgenommen. Das große Bild ist geräuschisolierend und schön anzusehen zugleich. Ob das East and Eden expandiert? „For now it’s enough“, aber man weiß ja nie, sagt Ulla.

 

Ein Bild von einem dänischen Fotografen, aufgenommen in Beelitz aus dem Foodguide Berlin

 

Öffnungszeiten:

Montag bis Sonntag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr

 

Anschrift:

East & Eden
Torstraße 141
10119 Berlin

 

Princess Cheesecake – Ein süßer Abstecher in die Tucholskystraße

Wenn es zum Dessert mal etwas Süßes sein darf, ist das Princess Cheesecake der beste Zufluchtsort. Wer sich aber nicht entscheiden kann, ist hier nicht gut aufgehoben, denn vor lauter Köstlichkeiten in den Vitrinen kann man sich kaum auf ein Stück festlegen. Aber auch dafür hat sich die Besitzerin Conny etwas überlegt. Es gibt vieles in einer Mini-Variante, davon schafft man auch mal drei Stückchen.

 

Conny hat früher einmal in Kalifornien gelebt und dort die Cheesecake Factory kennen und vor allem lieben gelernt. Nach einem anstrengenden Arbeitstag fuhr sie mit dem Fahrrad am Strand entlang, dem köstlichsten Devils Cheesecake entgegen, den sie bis dahin nicht kannte. Der Laden setzte damals schon auf ausgezeichnete Bio-Produkte, und das schmeckte man. Zu dem Zeitpunkt kamen für sie nur zwei Optionen in Betracht: Entweder gründet sie einen Rock-Radiosender, oder sie macht ihr eigenes Café mit den köstlichsten Käsekuchen der Welt auf. Zum Glück hat sie sich für letzteres entschieden!

 

Princess Cheesecake Fassade von außen aus dem Foodguide Berlin

 

Sie sorgt nicht nur dafür, dass ihre Konditoren köstliche Kuchen zaubern, sondern hinterfragt jedes Detail, dass in ihrem Café eine Rolle spielt. Das Interior wurde komplett in Berlin hergestellt, die Kiefern für den Tresen stammen aus Brandenburg. Sie möchte nichts einkaufen, was gegen die Menschenrechte verstößt oder Kinderarbeit unterstützt. Sie selbst hat gar nicht viel mit dem Konditorhandwerk am Hut, ihr Urgroßvater und Opa waren Konditormeister, daher kommt sicher die Liebe zum Handwerk. Für ihre neuesten Kreationen scheut sie keine Mühen und Kosten. Einem ihrer Auszubildenden ermöglichte sie eine Reise nach Japan, als er wiederkam, hatte er ein Rezept für einen Matcha-Cheesecake im Gepäck. Er brachte einen ganz besonderen Matcha mit, der in Deutschland nicht leicht erhältlich und teuer ist. Doch das Verhalten der Gesellschaft ändert sich gerade. „Geiz ist nicht mehr geil“, sagt Conny, die Leute geben gerne Geld für gutes Essen aus und schätzen die Ressourcen. Sie hatte am Anfang Angst, dass die Kunden keinen Kuchen kaufen, der etwas teurer ist, doch sie schätzen die Qualität. Die Milch für die Torten kommt von dem Ökohof Brodowin, bei dem das Kälbchen mindestens ein Jahr bei der Mutter bleiben darf.

 

Köstlicher Baiser-Kuchen in der Vitrine bei Princess Chesecake aus dem Foodguide Berlin

 

Für die Zitronentarte, deren Inspiration in Frankreich liegt, standen die Konditormeisterin und Conny drei Monate lang in der Küche. Zwischendurch schmeckte die Tarte auch mal nach Grillhähnchen. Man braucht manchmal eine gewisse Zeit, so war es auch mit der Rhababer-Torte. Es sollte einfach nicht gelingen, eine Käsetorte mit Wodka zu kreieren. Bis Conny durch Zufall ein Rhababer-Chutney mit Wodka abgelöscht hat! Es schmeckte köstlich und brachte eine Käse-Sahne-Torte mit Rhababer-Chutney zum Vorschein.

 

Kleine Törtchen von Princess Cheesecake aus dem Foodguide Berlin

 

Wenn wir an Käsekuchen denken, kommen uns gleich Kalorien und Zucker in den Sinn. „Zucker ist eine Droge, und wir sollten respektvoll damit umgehen“, sagt Conny. Sie arbeitet mit verschiedenen Süßen, denn so wie auch alle Menschen unterschiedlich sind, verlangen sie verschiedene Süßen. Stevia ist zu dominant, Honig eignet sich sehr gut oder auch Agavendicksaft und Kokossüße. Quark, der meistens Bestandteil der Torten ist, oder auch Magerquark muss nicht unbedingt stark gesüßt werden. Er ist ein sehr dankbares Produkt, das sogar entgiftend wirkt. Einmal besuchten amerikanische Gäste ihr Café und sie haben ihren Kuchen mit Zucker aus dem Zuckerdöschen nachgesüßt. Jeder Mensch ist anders, und für jeden Menschen gibt es bei Conny einen Kuchen.

 

Baiser Törtchen von Princess Cheesecake aus dem Foodguide Berlin

 

Unser ultimativer Favorit ist dieses kleine Baiser-Törtchen. Wir haben es während der Fashion Week in Berlin gleich zum Frühstück verputzt und waren im siebten Himmel. Es gibt doch keinen besseren Weg, in den Tag zu starten! Doch auch der Lemon Cheesecake ist ein Insider-Tipp. Probiert Euch einfach mal durch die Köstlichkeiten und verratet uns, was Euer Liebling ist!

 

Öffnungszeiten: 

Montag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr

 

Anschrift:

Princess Cheesecake
Tucholskystraße 37
10117 Berlin Mitte



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