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So so inspirierend: “Die schwedischen Gummistiefel”

Dezember 15, 2016 | 0

Josephine

Zugegeben, ich habe noch nie ein Buch von Henning Mankell gelesen. Die Fernsehserie mit Kommissar Wallander sehe ich mir hingegen sehr gerne an, einerseits wegen der spannenden Fälle, andererseits wegen der schönen schwedischen Kulisse Ystads. Der Titel “Die schwedischen Gummistiefel” sprang mir nicht direkt in die Augen, ich dachte mir erst, was für ein gediegener Titel für einen Krimi. Bei Mankell bin ich sofort davon ausgegangen, dass es sich um einen Krimi handeln muss. Aber jetzt aufgepasst: Es ist gar kein richtiger Krimi mit blutigen Toten und krasser Handlung. Was das Buch aber nicht weniger spannend macht. Es handelt von einem pensionierten Arzt und seinem abgebrannten Haus. Auf den ersten Blick ein schreckliches Ereignis, welches ihn aber seiner Tochter näher bringt. Gemeinsam stehen sie eine schwierige Zeit durch und lernen sich wieder besser kennen. Der Protagonist Fredrik führt uns wie ein verloren geglaubter Großvater durch den Roman und nimmt uns mit zu einer Reise auf die verlassenen Schären Schwedens. Gewohnheiten und Eigenarten werden in Mankells Buch außerordentlich ausführlich dargestellt und auch unwichtige Gedanken des Protagonisten finden Platz. Der Roman strotzt nicht vor spannenden Szenen, jedoch aber vor Identifikation und Freundschaft. Man nimmt Fredrik als Freund oder Verwandten auf und möchte immer mehr über ihn und sein Leben in jungen Jahren erfahren. Aber was hat es mit den schwedischen Gummistiefeln auf sich? Entdeckt es selbst. Soviel kann ich verraten: Die Schweden sind sehr eigensinnig.

 



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