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Ein bisschen mehr Achtsamkeit

March 4, 2018 | 0

Josephine

Das neue Jahr hat bereits vor einigen Wochen begonnen und wir sind schon wieder mittendrin im Stress des Alltags, hatte ich mir doch dieses Mal vorgenommen, etwas mehr auf meinen Körper zu hören. Gute Vorsätze für ein neues Jahr konkret zu formulieren, war noch nie so mein Ding, aber grundlegende Dinge als Gedanken zu fassen schon. Also wird mein Gedanke für dieses Jahr Achtsamkeit sein. Wie ich das konkretisiere, könnt Ihr in diesem Beitrag lesen.

 

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Achtsamkeit ist ein Wort, was zurzeit immer wieder geradezu inflationär verwendet wird. Ich finde es aber dennoch wichtig, sich erst mal mit der Begrifflichkeit auseinanderzusetzen. Was bedeutet Achtsamkeit für mich persönlich? Wo ignoriere ich meine innere Stimme, wo beuge ich mich zu sehr dem Druck von außen oder auch dem, den ich mir persönlich mache.

Achtsamkeit – Dinge bewusst tun

Meist geht morgens schon der Autopilot bei uns an und wir wissen gar nicht mehr, was wir zum Frühstück überhaupt gegessen oder welche Lieder wir im Radio gehört haben. Alles passiert nur noch so nebenbei. Und das möchte ich nicht. Also nehme ich mir für dieses Jahr vor, Dinge wieder bewusster zu tun. Bewusst den ersten Tee am Morgen zu trinken, bewusst mich mit Freunden zu treffen, bewusst spazieren zu gehen und nicht durch die Gegend zu rennen. Mir bewusst einen Film anzusehen oder einen Artikel zu lesen. Wenn ich mit dem Gedanken da bin, was mir gerade passiert, bin ich schon einen ganzen Schritt weiter. Denn dann nehme ich mich, mein Handeln und das, was um mich rum geschieht auch wahr. Schluss mit dem Multitasking.

 

Achtsamkeit zielt darauf ab, mehr im Hier und Jetzt zu sein

Um meinen Körper wieder etwas mehr zu fordern, habe ich in diesem Jahr beschlossen, neue Yoga Praktiken auszuprobieren. Yoga an sich mache ich schon sehr lange, aber ich bin ein kleines Gewohnheitstier und, wenn mir etwas echt gut gefällt, bleibe ich auch erst mal dabei. Für dieses Jahr wollte ich aber meinen Horizont erweitern und schauen, ob ich vielleicht noch gar nicht das Perfekte gefunden habe. Ich habe mir vorgenommen, neue Techniken auszuprobieren. Callwey hat ein ganz besonderes Gutscheinbuch für Hamburg, München und Berlin herausgebracht. Hier kann man nicht, wie sonst üblich, Restaurants oder Cafés testen, sondern Yoga Studios in seiner Stadt.

 

Yoga Buch Kueche Wasser Bild

 

Und genau das werde ich tun. 12 Yogastudios, 12 Monate – ich finde ein perfekter Rhythmus, um sich auf etwas Neues einzulassen und am Ende des Jahres kann ich dann bewusst entscheiden, bleibe ich bei dem, was mir bisher auch gut getan hat oder habe ich noch etwas Besseres gefunden.

 

Was Yoga eigentlich bewirken kann? Neben wachsender Flexibilität, Entspannung und Muskelstärke wird die tiefe physiologische Atmung, eine aktivere Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt.

 

Wer nach dem Yoga das Studio mit einem leichten Hunger verlässt, kann in dem Buch “Yoga-Küche” von Kimberly Parsons blättern. Sie hat vegetarische Rezepte für Körper, Geist und Seele zusammengestellt, aus denen Kristina die Rote Bete Pfannkuchen ausprobiert hat. In unserem YouTube Video zeigt sie Euch, wie schnell sie gemacht sind und welche Toppings nicht fehlen dürfen.

Achtsamkeit – Du bist, was du isst

Auch meine Ernährung möchte ich dieses Jahr bewusster gestalten. Obwohl ich mich gesund ernähre, ist es doch etwas, was ich zu oft nebenbei mache. Meist frühstücke ich schon am Arbeitsplatz. Gar nicht gut. Und wirkliche Ruhepausen gönnt man dem Körper vom Essen auch nicht. Ich esse eher regelmäßig und warte nicht auf mein Hungergefühl. Was an sich ja auch nicht verkehrt ist, aber bedeutet Achtsamkeit nicht, auch vielleicht mal darauf zu achten, was der Körper eigentlich einfordert? Vielleicht muss man abends nicht immer noch was essen, vielleicht will der Körper nur einen Apfel anstelle des Käsebrots. Auch das habe ich mir vorgenommen.

 

 

Starten wollte ich meine Vorsätze mit einer Cleansing Kur, um meiner Verdauung mal eine Pause zu gönnen. Mittlerweile gibt es davon ja eine Vielzahl, die man sich auch direkt nach Hause liefern lassen kann. Ich habe mich, gerade weil es Winter ist, für eine Saftkur mit Suppe am Abend entschieden. Frank Juice bietet derzeit eine an, die ich gern ausprobieren wollte. Ich trinke vier kalt gepresste Säfte und eine Mandelmilch im Abstand von 2 Stunden über den Tag verteilt und abends gibt es eine Suppe. Damit ich nicht alleine leiden muss und wir uns gegenseitig pushen können, macht Auri auch mit.

 

Vorher hatte ich große Bedenken, dass ich es durchhalten und permanent unter großem Hunger leiden würde. Aber erstaunlicherweise reagiert mein Körper super auf die Saftkur. Ich habe kaum Hunger und fühle mich auch nicht sonderlich schwach. Ab und an schwillt mal ein kurzer Kopfschmerz oder Schwindel an, aber das hält sich im Rahmen. Am meisten fehlt mir wirklich das Prozedere des Essens. Mir wird jetzt erst bewusst, was Essen doch für ein wichtiger Bestandteil unseres Alltags ist. Wie viel Zeit und Gedanken wir daran “verschwenden”, aber auch wie gesellschaftlich wichtig das Essen ist. Wenn man mittags die Pause skippt und am Arbeitsplatz bleibt, anstatt mit den anderen lunchen zu gehen, fühlt man sich schon etwas doof. Und die Dinnereinladungen, die für abends einflattern, lehne ich auch alle ab.

 

 

Aber irgendwie fühle ich mich auch sehr gut damit, bewusst zu verzichten, achtsam zu sein. Die Säfte schmecken köstlich und ich tue meinem Körper etwas Gutes.

Auch zuhause kannst du achtsam sein

In den letzten Monaten haben wir uns immer wieder mit dem Thema Achtsamkeit in den eigenen vier Wänden und als Lebenseinstellung beschäftigt.

 

“Nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern genau richtig” – so lautet das Credo von Lagom. Und auch das Hygge Feeling liegt nicht weit davon entfernt. Kleine Rituale, Achtsamkeitsübungen und ein gemütliches Zuhause können helfen, Stress zu vermeiden und das Leben in die Balance zu bringen.

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