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Handpflege im Winter

Dezember 25, 2016 | 0

Josephine

Wenn die Temperaturen sinken und es draußen kalt und eisig ist, gehören raue und rissige Hände leider zum Alltag. Wir zeigen Euch die beste Handpflege und was Ihr schnell und effektiv dagegen tun könnt.

 

Je kälter es ist, desto weniger Fett produzieren unsere Talgdrüsen. Dies führt dazu, dass die Haut an unseren Händen so spröde wird. Teilweise bekommt die Winterhaut sogar Risse, was sehr schmerzhaft sein kann. Zu Hause entzieht die trockene und warme Heizungsluft unserer Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Häufiges Händewaschen, was wir im Winter aufgrund der Ansteckungsgefahr ja wirklich oft tun, führt ebenfalls dazu, dass sich die schützende Fettschicht unserer Haut nicht schnell genug nachbilden kann. Ebenso sind heißes Wasser und lange Badeeinheiten ein Feuchtigkeitskiller.

 

Dem kann man eigentlich nur mit extrem viel Pflege entgegenwirken: eincremen, peelen, Masken  – wir zeigen Euch, was wirklich hilft.

 

Auswahl von Handpflegeprodukten

 

Die Hände schützen

 

Ein erster Schritt ist es, im Winter immer Handschuhe zu tragen. Sie schützen vor Kälte. Haushaltshandschuhe sind aber genauso wichtig, denn sie bewahren die Haut vor unnötigem Austrocknen.

 

Paraffinbad für die Hände

 

Für mich die schönste und effektivste Art der Handpflege – das Paraffinbad. Nichts entspannt die Hände so gut und versorgt sie nachhaltig mit Pflegestoffen. Außerdem kann man sofort ein Ergebnis sehen. Toll 🙂

 

Aber was sind Paraffine und wie funktioniert es? Als Paraffin bezeichnet man ein Gemisch aus Alkanen, d.h. gesättigte Kohlenwasserstoffe. Paraffin ist kein natürliches Produkt, sondern entsteht bei der Erdölförderung. Paraffin ist extrem fetthaltig und deshalb nicht wasserlöslich, weshalb es eine Art Film oder Schicht auf der Haut bildet.

 

Ich nehme mein Paraffinbad für die Hände immer bei meiner liebsten Olga von Bonnie und Clyde Kosmetik in Hamburg. Zuerst gebe ich meine Hände in lauwarmes Wasser und bekomme ein duftendes Peeling aus Zucker und Öl, danach einige Tropfen Hyaluron auf meinen Handrücken einmassiert.

 

Hand in einem Paraffinbad

 

 

Hand mit Paraffin überzogen

 

Nun tauche ich meine Hände nacheinander mehrere Male in das heiße, flüssige Paraffin. Danach werden meine Hände in Frühstücksbeutel und anschließend in Handschuhe gewickelt. Nun darf ich 15 Minuten entspannen, während meine Hände so richtig verwöhnt werden. Das Paraffin speichert besonders gut die Wärme, so öffnen sich die Poren und das Hyaluron kann seine ganze Wirkung entfalten.

 

Das Paraffin wirkt in weißen, weichen Handschuhen ein

 

Danach wurde das gehärtete Paraffin mit einer kleinen Handmassage abgenommen. 

 

Das Paraffin wird mit einer Handmassage entfernt

 

Das Vorher-Nachher-Ergebnis ist echt verblüffend. Meine Hände sind so superweich und richtig gut versorgt!

 

Weiche Hände nach dem Paraffinbad

 

Eincremen Eincremen Eincremen

 

Aber was gehört eigentlich in eine gute Handcreme? Wichtige Inhaltsstoffe sind auf jeden Fall feuchthaltende Faktoren wie Glyzerin oder der Harnstoff Urea, der die Feuchtigkeit in der Haut bindet. Olivenöl und Sheabutter liefern wichtige Fettsäuren, die beruhigen und regenerieren. Handcremes unterscheiden sich auch in Tages- und Nachtcremes. Die Tagescremes ziehen besonders schnell ein und haben häufig einen Lichtschutzfaktor, Nachtcremes sind reichhaltiger, aber der langsam einziehende Fettfilm wird manchmal als störend empfunden. Die kleinen Handcremes von L’Occitane passen in jedes noch so kleine Täschchen und versorgen die Hände mit 20% Sheabutter, perfekt für kalte Wintertage.

 

Hand mit Handcreme von L'Occitane

 

Besonders gut kann die Handcreme einwirken, wenn man die Hände über Nacht in spezielle Handschuhe steckt. Wer ungern mit Handschuhen schläft, kann alternativ seine Hände richtig dick eincremen und danach in Frischhaltefolie einwickeln. Eine halbe Stunde einwirken lassen und danach die Folie wieder entfernen. Die Reparing Hand Mask von Douglas kommt praktischerweise gleich mit weichen Handschuhen. 

 

Handmaske und weiche Handschuhe von Douglas

 

Übrigens ein kleiner Tipp: Man muss nicht immer die Hände komplett eincremen. Oft reicht es schon, einen kleinen Klecks Creme auf die Handrücken zu geben und dort zu verteilen.

 

Waschen, peelen und danach schützen

 

Um die strapazierten Hände in der Winterzeit zu reinigen, ist es wichtig eine pH-neutrale Seife oder Waschöle zu verwenden, die die Haut nicht zu sehr austrocknen. Idealerweise stellt man sich gleich direkt daneben eine kleine Handlotion. Das süße Set aus Reinigung und wohlduftender Handcreme von Origins macht sich im Badezimmer besonders schön. Übrigens spielt die Temperatur beim Händewaschen keine Rolle, um Bakterien ausreichend zu entfernen, viel wichtiger ist es, die Hände ca. 20 Sekunden lang überall einzuseifen. 

 

Gereinigte Hand mit Reinigungsprodukten und Handcreme von Origins

 

Zwischendurch kann man immer wieder ein Peeling machen, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen und die Hände optimal auf eine Handmaske vorzubereiten. Wer gerade kein Peeling zur Hand hat, vermischt einfach einen Teelöffel voll Meersalz mit einem reichhaltigen Öl. Ein bis zweimal pro Woche ist ein perfekter Rhythmus.

 

Wohltuendes Handpeeling mit Hand und Handtuch von Douglas

 

Um die Hände anschließend vor Kälte zu schützen, sollte man nicht ohne Handschuhe aus dem Haus gehen. Atmungsaktive Stoffe wie Fleece oder Wolle sind besonders angenehm zu tragen. Doch vorsicht, Wolle ist ein organischer Stoff, der der Haut auch Feuchtigkeit entziehen kann.

Mehr Inspirationen findet Ihr auf Pinterest:

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