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Lifestyle

Im Bett mit Harald Glööckler

Juni 17, 2017 | 0

Josephine

Im Bett mit Harald Glööckler – so lautete der Titel meiner Einladung. Was sich dahinter verbirgt und wie es wirklich war, mit dem Stardesigner auf Tuchfühlung zu gehen, könnt Ihr in unserem neuesten Trend Beitrag lesen. Der Stardesigner Harald Glööckler lud vergangene Woche nach Berlin in den Ballsaal des Hotel de Rome ein, um uns die pompööös designte Boxspringbetten-Kollektion zu präsentieren. Und im Anschluss gab es einen exklusiven Interviewtermin für mich.

 

Aber von vorn: Wie gesagt, die Einladung mit dem Titel “Im Bett mit Harald Glööckler” kam und ich war zunächst etwas verunsichert, ob das wirklich etwas für uns ist. Aber, Bry sei Dank, ich war da. Ich muss gestehen, ich hatte mich davor eher weniger mit Harald Glööckler auseinandergesetzt. Sicherlich kannte ich ihn als bunten Vogel der Teleshoppingwelt und mir war sein Erfolg mit zahlreichen Projekten durchaus bewusst, aber mich persönlich hatte er mit seinem Stil bisher nicht abgeholt. Dennoch hatte ich jeden Respekt vor seiner Leistung.

 

„Ich bin lebendes Barock.“

 

Je näher der Interview-Termin rückte, desto mehr wollte ich wissen, wer eigentlich hinter der Figur von Harald Glööckler steckt und was ihn treibt. Man findet natürlich die gängigen Artikel, die aber wenig aussagekräftig waren. Was ich aber wirklich mit Spannung verfolgt habe, war eine etwas ältere Dokumentation von Michel Friedmann, dem deutsch-französischen Jurist, Publizist und Fernsehmoderator, der Glööckler eine Weile begleitet und aufgrund seiner guten Beobachtungsgabe Fragen gestellt hat, die vielleicht etwas mehr an der Fassade gekratzt haben, als es bei anderen Interviews zuvor der Fall war. Antworten wie: “Glücklich macht mich manchmal auch ein Butterbrot.”, oder “Es ist besser gesehen, als übersehen zu werden.”, haben mich über die Figur Glööckler etwas nachdenken und neugierig werden lassen.

 

Harald Glööckler auf eigener Boxsprinbett Kollektion

Bilder: femira Schlafsysteme

 

Auf die Frage, warum jetzt ausgerechnet Betten bei ihm auf dem Programm stehen, antwortet Harald Glööckler mit: „Schon John Lennon und Yoko Ono haben mit ihrem legendären Bed-in gezeigt, dass ein Bett weit mehr als nur ein Möbelstück ist. Schließlich verbringen wir circa ein Drittel unseres Lebens dort. Ich bin absolut überzeugt von den hochwertigen Femira Boxspringbetten und schlafe selbst zuhause in einem solchen. Mit meiner neuen Boxspringbetten-Kollektion habe ich außergewöhnliche Schlafgelegenheiten erschaffen. Es sind Betten für Prinzen und Prinzessinnen, selbst Ludwig XIV. und Ludwig II. würden sich in diesen Betten wohlfühlen. In Zukunft könnte das Schlafzimmer, beim Haus- oder Wohnungsrundgang, dem Wohnzimmer also durchaus den Rang ablaufen“.

 

Es gibt insgesamt vier Designwelten in der neuen Glööckler Kollektion. Von klassisch-elegant über romantisch-verspielt bis hin zu wild-animalisch. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei – naja fast 😉 Puristisch, zurückhaltend skandinavisch wird man hier wohl eher nicht finden. Aber damit wurden wir die letzten Jahren auch überhäuft. Zeit für ein bisschen mehr, mehr von allem! Die handverlesenen, changierenden Stoffe (des deutschen Stoffverlegers JAB Anstoetz) greifen die für Glööckler und den Barock typischen Elemente der stilisierten Lilie auf. Die Funktionalität des Boxspringbettes hat mich sowieso schon längst überzeugt. Ich bin ein Fan von hohen Betten, habe selbst eines und konnte nie verstehen, worin der Reiz eines Futons liegt.

 

Übrigens entstammt die luxuriöse Boxspringbettserie dem nordrhein-westfälischen Unternehmen Femira. Es ist ein Teil der renommierten Hülsta Gruppe, der unter anderem auch die Marken Hülsta, Rolf Benz und Loddenkemper angehören.

Vor meinem Interview waren unter anderem RTL und das regionale Berliner Fernsehen dran und stellten einige Fragen, die auch auf meiner Liste waren. Kein Problem, ich kann streichen. Schließlich habe ich genug im Petto und könnte wohl auch ohne Liste mehrere Stunden Gespräch mit ihm füllen.

 

 

Sie haben viele Rokoko und Barock-Elemente, aber wie würden Sie selbst Ihren Stil beschreiben?

 

Ein Museumsdirektor einer großen Barockausstellung schrieb neulich, ich sei der Inbegriff des Barocks. Ich bin lebendes Barock. Das Barock fasziniert mich so unglaublich, diese Opulenz, die gibt mir so einen Thrill. Ein Leben ohne Barock könnte ich mir gar nicht vorstellen. Es ist ja auch eine Spannung mit dem Minimalismus. Das eine geht nicht ohne das andere. Aber ich, ich liebe einfach Schnörkel. Wenn ich aus dem Bett schaue, dann sieht das ein bisschen aus wie hier oben, einen Teil dieses Stucks kann man auch in meinem Schlafzimmer finden. Außerdem steht bei mir ein großer Eros aus dem Vatikan groß vor dem Bett, ein Eros im Schlafzimmer ist nie verkehrt.

 

Boxspringbetten Kollektionen von Harald Glööckler Bildcredit: femira Schlafsysteme
Bilder: femira Schlafsysteme

 

 

Es gibt ja den Spruch: Zeig mir wie Du wohnst und ich sage Dir, wer Du bist. Ist das etwas, was Sie auch unterschreiben würden?

 

Ich hatte vor kurzem Besuch von einer toskanischen Prinzessin. Und sie meinte kurz und bündig, bei mir sähe es aus, wie in einem Di Medici Palast. Da können Sie sich so ungefähr vorstellen, wie ich wohne.

 

 

Was würden Sie sagen, welches Accessoire einen Raum komplett verändern kann?

 

Auf jeden Fall eine Tapete. Tapeten sind wieder en vogue. Wenn Sie einfach nur eine schöne Tapete haben, dann strahlt sofort der Raum. Dann brauchen Sie eigentlich auch sonst nichts mehr. Meine Engelsflügeltapete, die habe ich im ganzen Haus, ist momentan mein Favorit.

 

 

Sie sind ja auch künstlerisch sehr aktiv. Wäre es für Sie ein Traum, auch mal auf der Documenta, die ja jetzt gerade eröffnet hat, ausgestellt zu werden? Oder sehen Sie sich selbst nicht als Teil davon?

 

Ich male Bilder und mache Skulpturen. Ich war jetzt auf der Art Karlsruhe und habe dort barocke Sonnenbrillen gemacht. Ich mache sehr gern konträre Dinge. Ich finde die Documenta toll, aber mich würde es eher reizen, etwas während der Berlinale zu machen. Vielleicht in einem schönen Palast. Aber you never know. Ich merke aber, dass es mir mehr gefällt, Dinge zu inszenieren, die vergänglich sind. Beispielsweise ein Dinner zu inszenieren.

 

 

Was sind für Sie die wichtigsten Attribute an einem Bett?

 

Auf jeden Fall eine gute Matratze. Eine tolle Verarbeitung. Und einfach auch ein Bett, das sehr stabil ist. Es gibt nicht Schlimmeres als Betten, die ächzen und krächzen. Es gibt nichts Peinlicheres. Und natürlich sollten sie auch optisch ansprechend sein.

 

Ich muss sagen, ich verließ das Hotel de Rome mit einem angenehmen Gefühl, einen besonderen Menschen kennengelernt zu haben. Ich bewundere Personen, die mit solch einer Perfektion ihr Leben und alles darin inszenieren. Von der Frisur bis zur Bettkante ist alles bei Harald Glööckler stimmig.

Wir sind gespannt, wie euch die Boxspringbettenkollektion gefallen wird.



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