VIB Interior

Einrichtungsstil: Mid-Century und Industrial bei “minimal.wohnen”

Portrait von VIB Jana und ihrem Esszimmer mit dunkler Wand.

Bei Jana von minimal.wohnen gibt es tolle Interior-Inspirationen, DIY-Projekte und ganz viel von ihrer wundervollen Hamburger Altbauwohnung zu bestaunen.

 

Ihr Wohnstil ist klar minimalistisch und wunderschön. Eines unserer persönlichen Highlights in ihren vier Wänden ist das Esszimmer! In ihrem exklusiven Interview verrät uns Jana, welche Interiorlieblinge sie in ihrem Esszimmer selbst kreiert hat, was uns aus dem Staunen gar nicht mehr raus bekommen hat. Schaut selbst vorbei! 

Esszimmer mit offenen Fluegeltueren in Altbauwohnung.

1. Welcher Trend der letzten Jahre gefiel Dir am Besten? – Warum?

Sich auf einen Trend zu reduzieren, fällt mir schwer, da mir zwei Einrichtungsstile besonders gefallen:
Mid-Century und Industrial.

 

Der Industrial-Look ist sehr geradlinig, clean und puristisch. Alles wirkt eher kühl. Entsprechend zurückhaltend sind auch die Farbtöne und Materialien – von weiß bis schwarz, von Stahl bis hin zu Beton. Im Gegensatz dazu strahlt der Mid-Century-Wohnstil der 50er und 60er-Jahre für mich eine gewisse Wärme aus, da häufig viel Holz zum Einsatz kommt. Durch den Mix beider Stile kann man so eine perfekte Kombination schaffen, die minimalistisch und wohnlich zugleich ist.

 

 

2. Worin findest Du die Inspiration für Deinen Blog?  

Eine richtige Inspirationsquelle habe ich gar nicht, da sich das meistens durch die unterschiedlichen Einflüsse im Alltag ergibt: Mal sitze ich im Café und sehe etwas, das mir total gefällt, stoße auf Reisen oder bei Freunden auf neue Ideen oder finde in meinen Hamburger To-Go-Interior-Geschäften etwas Neues.

Auch hier: Der Mix macht es.

 

 

3. Wir kommen Dich spontan besuchen. Was finden wir? Kreativen Wahnsinn oder gekonnte Struktur?  

Briefe oder Schlüssel, die auf der Kommode liegen, Teller und Besteck auf der Arbeitsplatte oder die Bürste auf dem Waschtisch – all das werdet ihr bei mir vermutlich nicht sehen, da ich ein absoluter Fan von Struktur und Ordnung bin. Das war übrigens früher auch schon in meinem Kinderzimmer so. 😉

 

Den kreativen Wahnsinn trage ich daher eher im Kopf mit mir herum oder übertrage ihn durch Skizzen in mein „Projekt-Heft“ – wenn ich z. B. neue Möbel plane oder mir Gedanken über Geschenke oder andere Einrichtungsideen mache.

Dunkle Wand mit Haengeleuchten davor.
Kleiderstaender aus Kupfer.

“Mir macht das Bloggen einfach sehr viel Spaß und ist eine Art neues Hobby für mich geworden. ”

Altbauwohnung mit Haengeleuchten und Fluegeltueren.
Wohnzimmer mit dunkler Wand und Sideboard.

4. Womit bist Du bei Dir Zuhause besonders zufrieden und was würdest Du gerne verändern?

Nicht nur zufrieden sondern regelrecht verliebt bin ich in unser Esszimmer. Das liegt nicht nur daran, dass es schön minimalistisch eingerichtet ist und meine beiden Lieblingswohnstile vereint, es steckt auch jede Menge Arbeit drin. Angefangen von der dunkelblauen, fast schwarzen Wand, die uns zu Beginn echt Mut abverlangte und die jetzt nicht nur von uns, sondern auch vielen Freunden abgefeiert wird, da sie ein fantastischer Foto-Hintergrund ist. 😉 Kaum zu übersehen sind außerdem unsere selbstgebaute Deckenlampe und unser echt langer DIY-Betontisch.

 

Der ein oder andere Follower mag sich hingegen schon gefragt haben, weshalb unser Wohnzimmer in den Bildern bislang noch gar nicht aufgetaucht ist. Schuld daran ist unsere Couch, die ihre besten Jahre bereits hinter sich hat. Und obwohl wir seit einer gefühlten Ewigkeit auf der Suche nach einem schönen Ersatz sind, werden wir nicht fündig.

 

 

5. Du bist Vollzeit berufstätig und bloggst nebenher. Wie kriegst Du das alles unter einen Hut?

Während andere Fußball spielen, stricken oder ein Buch lesen, mache ich mir Gedanken über mögliche Themen und Bilder für meinen Instagram-Account. Mir macht das Bloggen einfach sehr viel Spaß und ist eine Art neues Hobby für mich geworden. Da es in der Woche manchmal aber etwas knapp werden kann, produziere ich öfter mal am Wochenende vor.

Altbauesszimmer mit Fluegeltueren.
Arbeitsplatz mit Schreibtisch und Stuhl vor Fenster.

6. Was kannst Du nicht, würdest Du aber gerne können?

Zum Glück musste ich nie in der Hamburger Karaokebar „Thai-Oase“ ans Mikrofon, sonst hätte ich mit Sicherheit Hausverbot bekommen. 😉 Singen kann ich nämlich leider gar nicht. Und Handstand.

 

7. Frühaufsteher oder Nachtschwärmer?

Uh, schwer: Langschläferin und Früh-ins-Bett-Geherin trifft es eher. 😉

 

8. Deine Grüße an uns WOHNKLAMOTTIS:

Ich bin gespannt auf das, was hier in Zukunft noch alles passieren wird – WOHNKLAMOTTE ist ein tolles Projekt und das aus der besten Stadt der Welt.

Grüße aus der Nachbarschaft. 😉

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